14.03.2017 - 14:04 von Schatzmann Fritz | Kategorie: Allgemein

Bericht Modul E

Bericht Modul E Sicherheit am Tauchplatz

 

Am Samstag, 10. März traten wir um 09.00 Uhr im Theorieraum des Stützpunkts der kantonalen Seepolizei Zürich zum Modul Sicherheit am Tauchplatz an. Unser Fachlehrer, Schmied Christoph CMAS Instruktor 4*, hiess uns alle herzlich willkommen. Alle Teilnehmer hatten ganz verschieden und spannende Hintergründe, wieso sie sich zum Tauchlehrer I1 ausbilden lassen wollen. Romy, eine D4 Taucherin, hilft bereits aktiv in ihrer Tauchschule beim Instruieren der D1-D3 Tauchanwärter mit. Andrea, eine D3 Polizeitaucherin, konnte viel Einsatzerfahrung aus ihrem Polizeialltag einbringen. Interessant war auch, dass Daniel uns mitteilte, wie er seine letzten Monate am Roten Meer, in Hurghada, auf einer Tauchbasis verbrachte. Peter, kantonaler Feuerwehrinspektor, konnte wiederum einige Erfahrungen in Verbandswesen einfliessen lassen. Mit Sandro war ein weiterer Polizeitaucher anwesend, welcher wie Andrea im Ausbildungszentrum für Polizeitaucher als Assistenten beim Instruieren von angehenden Polizeitauchern mithilft. So waren wir eine bunt gemischte Gruppe, welche bereits einige Taucherfahrungen mit sich brachten.

 

Im ersten Theorieblock erarbeiteten wir, was an einem Tauchplatz zwingend vorhanden sein muss, um eine hohe Sicherheit gewährleisten zu können. Es ging nicht nur darum, viele Sachen aufzählen, sondern dessen Vorteilte, Gebrauch und die Tücken kennen zu lernen. Zum Beispiel reicht es nicht aus, dass ein Wenoll-Koffer auf Platz ist, nein ein jeder der am Tauchplatz Verantwortung trägt, muss wissen, wie er ihn einsetzen und bedienen kann. So etwas sollte auch vor dem Eintreffen der Tauchschüler auf Platz kurz besprochen und wenn nötig eins zu eins durchgespielt werden. 100 % Sauerstoff ist nämlich nicht nur bei einem/r atmenden Taucher/-in anzuwenden, sondern soll auch zwingend bei dessen Wiederbelebungsmassnahmen am Beatmungsbeutel angeschlossen werden.

 

Das Sicherheitsdispositiv wurde soweit beleuchtet, dass ein Notfallmanagement hoffentlich nie gebraucht wird. Wir durften auch in diesem Theorieteil von vielen fachkundigen Hinweisen aus dem grossen Erfahrungsschatz von Christoph Schmied profitieren.

 

Den sonnigen Nachmittag nutzen wir, um die morgendliche Theorie in die Praxis umzusetzen. Peter und Romy nahmen die Gelegenheit war, den geplanten Schulungsplatz für einen D3 Kurs unter Wasser zu rekognoszieren. Die an Land gebliebenen setzten sich intensiv mit den Vorbereitungsarbeiten für eine Durchführung eines D3 Kurses und im Speziellen mit der Sicherheit am Tauchplatz auseinander. Nach vorgetragener Präsentation wies uns Christoph noch auf manches Detail hin, welche zu Aha-Erlebnis führten.

 

Durch die vielen fachlichen Hinweise und Diskussionen konnten wir am Ende des Tages sagen, dass wir einiges in Sachen Sicherheit am Tauchplatz dazugelernt haben und dies in Zukunft in unserer Ausbildung zum Instruktor I1 oder einfach an weiteren Tauchgängen einfliessen lassen werden.

 

Auch möchten wir den Assistenten Eggli Urs und Diego für ihre fachlichen Hinweise danken.